Aussehen und Charakter

Während die Sumpfbüffel hauptsächlich im Raum Südostasien als Arbeitstiere eingesetzt werden, gelten die Flussbüffel besonders in Indien und Pakistan als hervorragende Milchlieferanten. Zwei weitere Unterschiede: Sumpfbüffel besitzen 48 Chromosomen und suhlen in Schlamm, Flussbüffel besitzen 50 Chromosomen und suhlen im Wasser.

Die domestizierten Tiere sind sehr viel kleiner als ihre wild lebenden Artgenossen und selten schwerer als 500 Kilogramm. Die Farbe der wilden Tiere ist grau, braun oder schwarz, bei den Tieren in Haltung gibt es gelegentlich auch schwarz-weiß gescheckte oder ganz weiße Tiere.

Der Büffelkopf ist meist lang, die Ohren sind eher klein. Beide Geschlechter tragen die stark gerippten, im Querschnitt dreieckigen Hörner, wenn auch jene der Weibchen meistens kürzer sind. Die gespreizten Hufe geben den kräftigen Tieren auch auf feuchtem, weichen Untergrund immer einen festen Stand.

Menschen gegenüber verhalten sie sich friedlich: Die domestizierten Tiere gelten als folgsam, sind sehr sensibel und lassen sich manchmal sogar von Kindern lenken. Gegenüber Fremden reagieren sie allerdings eher neugierig bis furchtsam.