Was ist ökologischer Landbau?

Zu den wichtigsten Prinzipien des ökologischen Landbaus zählen:

  • Artgerechte und flächengebundene Tierhaltung
  • Schutz der Umwelt
  • Bewusster Umgang mit den natürlichen Ressourcen
  • Ausschließlicher Einsatz natürlicher Minerale für Boden und Pflanzen
  • Verzicht auf synthetischen Stickstoff und chemisch- synthetische Pflanzenschutzmittel (z. B. Pestizide und Fungizide)
  • Erhaltung des lokalen Ökosystems und aktive Landschaftspflege
  • Strikter Ausschluß gentechnologischer Manipulation

Die wichtigsten Aufgaben des Biolandwirtes bestehen darin, durch seine Arbeit vorbeugend und vorausschauend die biologische Selbstregulierung des bestehenden Ökosystems zu fördern und zu erhalten - man spricht auch von Kreislaufwirtschaft.

Die Umstellungsphase von der konventionellen zur ökologischen Wirtschaftsweise beträgt 24 Monate und eine Ernte. Der rechtliche Rahmen wird hierbei durch die EU-Verordnung »Ökologischer Landbau« festgelegt, die bisher jedoch ausschließlich die Erzeugung, Kennzeichnung und Kontrolle pflanzlicher Agrarerzeugnisse regelt. Für tierische Erzeugnisse gelten in Deutschland darüber hinaus die Richtlinien der IFOAM und der AGÖL-Verbände, die neben Erzeugungs- und Kennzeichnungsvorschriften auch Kontroll- und Dokumentationsauflagen umfassen, denen sich der ökologisch wirtschaftende Landwirt vertraglich unterwirft.